Jugend denkt Zukunft

Pressebericht und Video

Schüler denken gemeinsam mit der Volksbank Ruhr Mitte und dem Institut für Internetsicherheit der FH Gelsenkirchen über die Zukunft des Internets im Jahre 2030 nach.

 

25.02.2011, Gelsenkirchen. 25 Schüler aus der Stufe 11 des Schalker Gymnasiums entwickelten im Rahmen der Wirtschaftsinitiative „Jugend denkt Zukunft“ Ideen für das Internet von morgen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Internetsicherheit der FH Gelsenkirchen und der Volksbank Ruhr Mitte konnten die Jugendlichen fünf Tage lang ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

 

Am Montag, den 21. Februar, startete das Projekt in den Räumlichkeiten des Institutes für Internetsicherheit an der FH Gelsenkirchen nach einer kurzen Begrüßung durch Christian Temma Mitarbeiter der Marketingabteilung der Volksbank Ruhr Mitte, und den, als Moderator fungierenden, IFOK- Mitarbeiter Michael Braun. Neben den Zukunftswünschen der Teilnehmenden standen die aktuell herrschenden Megatrends der Gesellschaft im Vordergrund, die von „Globalisierung/ Vernetzte Welt“, „Individualisierung und Selbstverantwortung“, „Mensch und Wirtschaft“, „Neue Technologien“ bis hin zu „Lebenslanges Lernen“ reichten.

 

Der darauf folgende Tag stand unter dem Motto „Zukunftswerkstatt“, in der die Schüler/innen utopische Konzepte für Produkte und Dienstleistungen in der Zukunft entwickelten. Die Ideen reichten vom Internetführerschein, der Internetpolizei, Datenschutz im Jahre 2030, die „Kindersicherung“ für alte Leute, bis hin zum Internet für Blinde.

 

Um mehr über die Zukunft des Internets zu erfahren, konnten die Projektteilnehmer am dritten Tag in kleinen Gruppen etwas zu den Themen „Cloud Computing“, „Mobile Security“, „Online Banking der Zukunft“, „Passwörter oder Biometrie: was wird 2030 verwendet?“ und „Wie wird sich Social-Networking entwickeln?“ erfahren.

 

Der Donnerstag umfasste alle bisherigen Ergebnisse. Nun begann das Planspiel, auf das in den vorherigen Tagen hingearbeitet worden war. Ziel des Planspiels war es, die Ideen für die zukünftige Nutzung des Internets auszuarbeiten, Produkte zu entwickeln und diese in einer Abschlussveranstaltung am Freitag, den 25. Februar, in den Räumen der FH Gelsenkirchen vor Publikum zu präsentieren.

 

Für das Planspiel versetzten sich die Mädchen und Jungen in unterschiedliche Rollen. Drei Tochterunternehmen entwickelten Ideen für das „Internet der Zukunft“, dachten sich passende Namen für ihr Unternehmen aus und arbeiteten an den Argumenten für ihre Innovation.

 

Das Tochterunternehmen „YouNet“ entwickelte Cyber-Glasses, eine Brille mit der man per Gedankensteuerung und Cloud-Computing ins Internet gehen kann. Die Steuerung funktioniert zum einen über Gedanken aber auch über Augenbewegungen.

 

Die Firma „NeuroSense“ entwickelte ein Produkt namens LiquidNano. Mit Hilfe von Nanochips, die sich nach der Einnahme mit den Nervenenden im Körper des Menschen verbinden, lassen sich Gefühle abspeichern, immer wieder neu erlebbar machen und über soziale Netzwerke mit Freunden austauschen.

 

„Holo-Tech“, Tochterunternehmen Nummer drei, stellte unter dem Motto „Die ganze Welt in einem Raum“, einen Holo-Raum vor, mit dem die ganze Welt virtuell bereist werden kann. Neben virtuellen Treffen mit Geschäftspartnern oder Freunden sind in diesem Raum auch virtuelle Reisen in die Vergangenheit bzw. in die Zukunft möglich.

 

Des Weiteren gab es ein Beratungsteam Namens „Factor X“, das die Tochterunternehmen in Sachen Logo, Slogan, Marketing und der Umsetzbarkeit der Ideen unterstützte. Die Nichtregierungsorganisation IWO (International Watchmen Organisation) hingegen bestand aus Bürgern, die die Konzepte der Unternehmen kritisch betrachteten. Ein Presseteam führte Interviews mit den einzelnen Organisationen und Unternehmen durch.

 

Die Ziele des Innovationsspiels wurden erreicht. Die Schüler konnten sich mit Megatrends auseinander setzen, einen Einblick in aktuelle Fragen rund um das Internet über Kurzvorträge erhalten und Erfahrungen beim Präsentieren sammeln.

 

Volksbank nimmt die Meinung der Schüler ernst

Die Volksbank Ruhr Mitte führt das Innovationsspiel „Jugend denkt Zukunft“ bereits zum 7. Mal durch. Die Meinung der jungen Menschen wird hier sehr ernst genommen und hilft der Bank, sich rechtzeitig auf die Wünsche und Bedürfnisse der nachwachsenden Generation einzustellen.

Volksbank Ruhr Mitte eG
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