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Zu sehen ist eine moderne CAD-Zeichnung des Gebäudes der Hauptstelle der Volksbank Ruhr Mitte nach Abschluss des Umbaus.

Wir bauen für Sie um!

Modernisierung der Hauptstelle Gelsenkirchen-Buer

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde!

Veränderte Kundenbedürfnisse sowie die Anforderungen des Klimawandels machen eine umfassende Modernisierung unserer Hauptstelle am Goldbergplatz 2-4 in Gelsenkirchen-Buer erforderlich. 

In verschiedenen Bauabschnitten wird das 1972 bezogene Gebäude an die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts angepasst. Mehr Platz für die Kundenberartung, eine freundliche, moderne und nachhaltige Gestaltung sowie eine deutliche Reduzierung des Energiebedarfs. 

  •  Energetische Modernisierung
  •  Mehr Platz für die Beratung unserer Kunden
  •  Moderne und zukunftsorientierte Gestaltung
  •  Bauzeit des ersten Abschnitts: ca. 24 Monate

Für die, sich durch die Modernisierung ergebenden Umstände bitten wir alle Kunden um Verständnis. Wir informieren Sie während der Bauphase laufend über weitere Details.

Während des Umbaus steht Ihnen der komplette Service weiter zur Verfügung.

Den Selbstbedienungsbereich erreichen Sie während des Umbaus direkt am Goldbergplatz in einem SB-Container. Mit Ausnahme der Firmenkundenbetreuung, die vorübergehend nach Gladbeck umzieht, sind alle Privatkunden-, Vermögens- und Private Banking-Berater weiterhin in Buer am Rathausplatz für Sie da.

Da die Tiefgarage ebenfalls modernisiert wird, steht sie während des 1. Bauabschnittes nicht zur Verfügung.

Was ändert sich für Sie?

  •  Den Service- und Beratungsbereich erreichen Sie über den Nebeneingang Rathausplatz.
  •  Die Tiefgarage steht nicht zur Verfügung. Nutzen Sie gerne unsere Parkmöglichkeiten im Innenhof am Rathausplatz 5.

 

Volksbank Ruhr Mitte informiert zum Stand der Sanierung der Hauptstelle in Gelsenkirchen-Buer

Gelsenkirchen-Buer, 23.04.2026

 

Umfassende Sanierung der Hauptstelle Buer

Die Hauptstelle der Volksbank Ruhr Mitte bleibt auch in Zukunft auf dem Goldbergplatz. Mit diesem klaren Bekenntnis zum Standort in zentraler Lage in Gelsenkirchen-Buer hat die Volksbank bereits im Jahr 2022 ein groß angelegtes Sanierungs- und Modernisierungsprojekt - für das 1972 fertiggestellte Gebäude - gestartet.

Die gesamte Baumaßnahme gliedert sich dabei in zwei Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt umfasst alle Etagen von der Tiefgarage bis zum 2. Obergeschoss. Neben der brandschutztechnischen Ertüchtigung sämtlicher Geschossdecken, umfasst die Baumaßnahme im Wesentlichen die umfassende Modernisierung der Gebäudetechnik, die energetische Sanierung sowie die Neugestaltung der Kassenhalle und Beratungsbereiche.   Der zweite Bauabschnitt schließt sich dann mit der vollständigen Sanierung und Modernisierung der Turmetagen vom 3. bis zum 6. Obergeschoss an.

Von vornherein ergaben sich hohe Anforderungen an die Planung, die fachliche Expertise und die Bauleitung, um die verschiedenen Gewerke zielführend zu koordinieren. Zusätzlich galt es zu beachten, dass die gesamte Sanierung und Modernisierung während des normalen Geschäftsbetriebs erfolgen muss. Beauftragt wurde ein erfahrener Generalplaner, der in der Vergangenheit ähnliche Projekte bereits erfolgreich gesteuert und umgesetzt hat.

„Bauen im Bestand ist deutlich anspruchsvoller als ein Neubau: Man arbeitet mit einem Gebäude, das über Jahrzehnte gewachsen ist, und muss gleichzeitig Sicherheit, Betrieb und Kundenzugang jederzeit gewährleisten. Gerade bei brandschutztechnischen Anforderungen zeigt sich häufig erst während des Projektes im Detail, welche Anpassungen wirklich nötig sind. Wir gehen diese Aufgaben mit größter Sorgfalt an, denn am Ende zählen die Sicherheit und die Qualität für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Mitarbeitenden“, erklärt Vorstand Jörg Lott.

Die Fertigstellung verzögert sich

Die ursprüngliche Planung sah eine Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zum Ende des vergangenen Jahres vor. Dies ist erkennbar nicht gelungen, was auf verschiedene Gründe zurückzuführen ist, auf die an dieser Stelle offen eingegangen werden soll. 

Beim Bauen im Bestand zeigen sich oftmals erst während der laufenden Sanierung ungeplante Herausforderungen, auf die flexibel reagiert werden muss. So ergaben sich zusätzliche Anforderungen beispielsweise bei den Betonarbeiten, den Fluchtwegen, der Fassade und der technischen Infrastruktur. Zudem zeigten gutachterliche Unter-suchungen im Bereich der Tiefgarage einen deutlich größeren Sanierungsbedarf als ursprünglich geplant. 

Letztendlich haben sich auch eine Vielzahl von personellen Wechseln in der Projekt- und Bauleitung beim Generalplaner auf den Zeitplan ausgewirkt, da sich die neuen Verantwortlichen erst in die Planungsunterlagen einarbeiten und sich ein Bild vom Stand der Baustelle machen mussten. Die Kommunikation des Generalplaners und dessen Koordination der bauausführenden Handwerksbetriebe verliefen hierbei nicht immer reibungslos und führten zunehmend zu Unstimmigkeiten.

In der Folge hat der Generalunternehmer die Zusammenarbeit - für uns überraschend - beendet und seine Leistungen eingestellt. 

Weiteres Vorgehen

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts genießt weiterhin oberste Priorität.

Derzeit erarbeitet die Volksbank Ruhr Mitte, gemeinsam mit externen Spezialisten, mit Hochdruck ein Fortführungskonzept. Ziel ist es, zeitnah einen leistungsfähigen neuen Projektpartner zu gewinnen, mit dem zunächst der erste Bauabschnitt geordnet fortgeführt und abgeschlossen und anschließend auch die nachfolgenden Bauabschnitte verlässlich umgesetzt werden können.

Ein neues Datum für die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts kann aktuell noch nicht konkret benannt werden. Dieses hängt maßgeblich von der lückenlosen Dokumentation des aktuellen Bautenstands, der Auswahl eines geeigneten neuen Generalunternehmers sowie von dessen zeitlichen und personellen Kapazitäten ab. Vor diesem Hintergrund ist nach derzeitigem Stand nicht mehr davon auszugehen, dass der erste Bauabschnitt noch im Jahr 2026 abgeschlossen werden kann.

Ob und in welcher Höhe sich der entstandene Zeitverzug auf den ursprünglich geplanten Kostenrahmen auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht verlässlich beziffern. Das bislang vorgesehene Kostenbudget wurde bis zum jetzigen Zeitpunkt eingehalten.

Einschränkungen verantwortungsvoll abfedern

Der Volksbank Ruhr Mitte ist bewusst, dass eine Baustelle dieser Größenordnung über einen längeren Zeitraum Einschränkungen für Kundinnen und Kunden ebenso wie für Mitarbeitende und Anwohner mit sich bringt.

„Eine Baustelle dieser Größenordnung über einen längeren Zeitraum hinweg kann durchaus als Zumutung empfunden werden – für unsere Kundinnen und Kunden genauso wie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sehen und verstehen wir. Umso mehr danken wir unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld und ihr Vertrauen sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tägliches Engagement und ihre große Flexibilität in dieser besonderen Situation“, so Ingo Abrahams, Sprecher des Vorstands.

Seit Umbaubeginn dient die Kassenhalle am Eingang „Rathausplatz 5“ als vollwertige Anlaufstelle für Service, inklusive zusätzlicher SB-Geräte und einer mitarbeiterbedienten Kasse, sowie Beratung. Der SB-Container auf dem Goldbergplatz war ausdrücklich nur als Provisorium für den Zeitraum des Umbaus des SB-Bereichs geplant, muss nun aber, bedingt durch den zeitlichen Verzug des ersten Bauabschnitts, noch eine Weile länger als Möglichkeit der Bargeldversorgung in Betrieb bleiben.

Über den weiteren Verlauf der Baumaßnahme und wichtige Meilensteine wird die Volksbank Ruhr Mitte auch in den nächsten Wochen und Monaten transparent informieren.

Kontakt für Rückfragen:

Volksbank Ruhr Mitte eG

Pressestelle
Georg Lecher