Volksbank fördert weiterhin die "Giants" in Gladbeck

Gladbeck, 15.10.2013 - "Es ist eine Partnerschaft, die sich bewährt hat - in guten und in schlechten Zeiten. Und wenn es mal nicht so läuft, das gab es ja auch schon, stehen wir trotzdem zu dem Verein", betonte Dieter Blanck, stellvertretender Sprecher der Volksbank Ruhr Mitte.

Die Volksbank Ruhr Mitte erneuerte in Gladbeck ihre Partnerschaft mit dem TV Gladbeck 1912 e.V., Giants Frauenvolleyball 2. Bundesliga Nord. Im Bild: v.l. Spielerin Jil Döhnert, Dieter Blanck, Vorstand der Volksbank Ruhr Mitte und Spielerin Lea Hildebrand.

Bündnis erneut besiegelt

Die Giants, Bundesligadamen des TV Gladbeck, können sich über eine weitere Förderung durch die Volksbank Ruhr Mitte freuen.

Denn sie sind fast wie ein altes Ehepaar. Die erfolgreichen Volleyballerinnen und die Volksbank Ruhr Mitte. Das seit 2009 bestehende Bündnis wurde jetzt erneut besiegelt. Dieter Blanck, stellvertretender Sprecher der Volksbank und der langjährige Coach Dr. Andreas Packeisen bekräftigten die Zusammenarbeit: Von der Bank kommt das Sponsoring, von den Volleyballdamen "leidenschaftliches Spiel und der Wille zum Sieg".

Obwohl der Vertrag jedes Jahr aufgefrischt werden muss, werde man auf jeden Fall die nächsten drei Jahre die Förderung aufrecht erhalten, damit der Verein Planungssicherheit habe und sich sportlich weiterentwickeln könne, erklärte Volksbankchef Dieter Blanck. "Wir stehen für Verlässlichkeit in der Region in jeder Hinsicht."

Leidenschaftliches Volleyballspiel in der Bundesliga

Andreas Packeisen, mittlerweile Geschäftsführer der Abteilung, war sichtlich begeistert und erleichtert über die Zusage und schilderte, warum die Vereine, die wie die Gladbecker Volleyballerinnen hochklassig spielen, dringend auf Sponsorengelder angewiesen sind. "Es werden sowohl vom Deutschen als auch vom Internationalen Volleyballverband immer mehr Auflagen gemacht, die die Vereine richtig viel Geld kosten. So dürfen wichtige Posten nicht mehr nur mit Ehrenamtlichen besetzt werden, es müssen Lizenzgebühren bezahlt, Schiedsrichter finanziert und Transfergebühren entrichtet werden. Da sind Trikotagen und Trainingsmaterialien noch eher ein kleiner Ausgabenpunkt. Für ein Kader von circa 16 Personen fallen bei Auswärtsspielen auch Bus- und Hotelkosten an. Ohne Sponsorengelder ist das überhaupt nicht zu schaffen."

Packeisen: "Wir haben uns überlegt, was wir dem Sponsor als Gegenleistung geben können. Wir versprechen leidenschaftliches Volleyballspiel. Und das, obwohl in der zweiten Liga die Damen alle tagsüber ein Studium, eine Ausbildung oder einen Arbeitstag absolvieren. Danach geht es dann noch zum Training, drei bis vier Mal in der Woche. Ein bemerkenswertes Engagement."

Für Lea Hildebrand (25 J.) und Jil Döhnert (28 J.), die beide schon in der 1. Liga gespielt haben, ist dieser Rhythmus völlig normal. "Viele verstehen das Pensum gar nicht und würden das auch nie machen. Aber wenn man mit Volleyball aufgewachsen ist, geht das Training in Fleisch und Blut über. Das ist dann ganz normal", erklärt Lea Hildebrand.

Jil Döhnert schildert ihre kurze Auszeit vom intensiven Volleyballspielen. "Ich habe gedacht, dass ich auf das Spielen verzichten kann, aber das geht überhaupt nicht. Das ist einfach ein Stück von meinem Leben und gehört dazu", sagt sie. Wie ihre Teamkolleginnen liebt sie den Sport, lebt für ihn. Und ist natürlich auf Sieg gepolt. Auch am Samstag wieder, wenn gegen Köln gespielt wird.