Azubi-Projekte

Wer denkt, eine Ausbildung zum Bankkaufmann-/frau sei trocken und theoretisch, der irrt sich.
In regelmäßigen Abständen finden spannende Azubi-Projekte statt, in denen wir Azubis die Möglichkeit haben, praktisch und selbstständig zu arbeiten, sowie eigene Erfahrungen zu sammeln.
Aktuelle Azubi-Projekte sind u.a. die Jugendberatertage und die Azubi-Redaktion.

Azubi-Redaktion

Azubi-Redaktion

Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung ist die Azubi-Redaktion, in der sich interessierte Azubis freiwillig um die Ausbildungsseite unserer Homepage kümmern und diese mit aktuellen Informationen rund um die Ausbildung versorgen.
Dazu zählt das Schreiben von neuen Berichten und Interviews sowie die Auswahl von Fotos für die verschiedenen Themenbereiche. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Vertriebssteuerung entwickeln wir neue Ideen und Entwürfe für die Gestaltung der Internetseite, um einen Einblick in die Ausbildung der Volksbank Ruhr Mitte zu ermöglichen.
Es finden regelmäßige Treffen in eigener Absprache statt, um neue Impulse zu entwickeln.

Die Jugendberatertage

Jugendberatertage

Die Jugendberatertage sind ein langjähriges Projekt, welche jährlich, kurz vor den Sommerferien von den Azubis des 3. Lehrjahres durchgeführt werden. Während des Projektzeitraums von 4 Wochen beraten wir eigenständig junge Kunden. In dieser Zeit dreht sich in unserem Arbeitsalltag alles um die Durchführung von Beratungsgesprächen mit Schulabgängern, Abiturienten, Berufsstartern und Studenten.

Da wir noch genau wissen, wie man sich als Schulabgänger oder Berufsstarter fühlt, können wir den jungen Kunden auf Augenhöhe bei den ersten Schritten der eigenen Kontoführung beratend zur Seite stehen und gemeinsam mit ihnen weiteren Bedarf in Sachen Konto und Zahlungsverkehr ermitteln. So fällt nicht nur den Kunden der erste Kontakt mit der Bank leichter, auch uns hilft das Projekt dabei Ängste vor den ersten selbstständig geführten Beratungsgesprächen mit "echten" Kunden zu verlieren.

Den Ablauf des Projekts entwickeln wir in Zusammenarbeit mit weiteren Abteilungen wie z.B. dem Marketing, der Vertriebssteuerung und der Personalbetreuung. Bei der Vereinbarung von Kundenterminen können wir uns ebenfalls auf die Unterstützung des KundenServiceCenters verlassen. Verschiedene Beratungstrainings dienen zusätzlich als optimale Vorbereitung auf unsere ersten Beratungsgespräche. So erhalten wir die Möglichkeit unser vorher erlerntes Wissen in der Kundenberatung unter Beweis zu stellen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln, auf die wir nach der Ausbildung zurückgreifen können.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Jugendberatertage, die bisher immer sehr positives Feedback einbrachten.

Das Projekt Zukunftsbande

Zukunftsbande EmscherLippe

Das Projekt "Zukunftsbande EmscherLippe" gibt es jetzt seit 2016 und unser Ausbildungsbeauftragte Christian Baloniak fördert und unterstützt dieses Programm schon einige Jahre.

Es geht darum, den Schülern der Jahrgangsstufen 9/10/11, aus Schulen der gesamten Emscher-Lippe-Region, einen authentischen Einblick in die Berufswelt zu geben, sozusagen aus erster Hand. Regelmäßig nehmen Azubis bei uns aus dem Hause an diesem freiwilligen Projekt teil und teilen ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Schülern. Es profitieren beide Seiten, denn auch unsere Azubis stärkt der verantwortungsvolle Umgang mit den Schülergruppen im Selbstbewusstsein und im gegenseitigen Verständnis. Es handelt sich immer, um kleine Gruppen von ca. 2-3 Schülern, damit man wirklich einen persönlichen Kontakt aufbauen kann und niemand zu kurz kommt. Man trifft sich ca. 1-2 Stunden, alle 1-2 Wochen, es wird motiviert und unterstützt, es werden Hilfestellung beim Thema Lebenslauf und Bewerbung gegeben und unsere jungen Coaches versuchen den Schülern eine Orientierung im beruflichen Dschungel mitzugeben, damit diese ihre Stärken erkennen und wissen, für welchen Beruf sie sich vielleicht optimal eignen.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.

Pragfahrt

Voller Vorfreude startete die Berufsschulklasse am Montag, 04.06.2018, vom Düsseldorfer Flughafen in Richtung tschechische Hauptstadt. Ein fünftägiger Aufenthalt voller Prager Kultur, Geschichte und Kulinarik stand uns bevor.

Begrüßt wurden wir am Václav Havel Airport Prag von einer sympathischen Dame, die uns in ihrem gebrochenen Deutsch den Weg zu unserem Hotel wies. Dort angekommen wurden rasch die Zimmer bezogen, denn es stand noch ein Ausflug in die Altstadt an. Auf der Fahrt zu unserem Ziel wurde rege darüber diskutiert, wer denn jeweils „den Kürzeren“ bei der Wahl der Betten gezogen hat. Je nach Personenanzahl wurden nämlich ein bis zwei äußerst unbequeme Feldbetten in den Zimmern aufgestellt. Noch mehr als sich die Sieger der komfortablen Betten über ebendiese freuten, freuten wir uns auf das Essen in einem traditionellen tschechischen Restaurant. Bei dem anschließenden nächtlichen Spaziergang über die Karlsbrücke ließen wir den ersten Abend ausklingen.

Gut gestärkt vom Frühstück brachen wir am nächsten Tag erneut in Richtung Altstadt auf. Unser erster Halt war dort das Palais Waldstein. Unsere Aufgabe vor Antritt dieser Klassenfahrt war es, einen kurzen Vortrag zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Prag vorzubereiten. Passend zu unserem Stopp folgte dann eines dieser vorbereiteten Referate über die Geschichte des Palais Waldsteins.

Bei sonnigen 27 Grad marschierte die Gruppe anschließend inklusive der zwei Lehrer, Frau Buchta und Herrn Plackmann, weiter zum Kleinseitener Ring, anschließend zur berühmten John-Lennon-Mauer und nachfolgend zur Brückengasse. Nach der Sightseeingtour stand uns der Nachmittag zur freien Verfügung.

Am nächsten Tag fand der Ausflug nach Theresienstadt (tschechisch: Terezín) statt. Ein bekanntes Gesicht begrüßte uns vor der Abfahrt vor unserem Hotel. Unsere Wegbegleitung des ersten Tages vom Flughafen schloss sich uns auf der Fahrt nach Theresienstadt an. Sie informierte uns während der einstündigen Busfahrt über die Geschichte und das Leben in Prag.
Angekommen folgte eine Führung durch das frühere Gestapo-Gefängnis. Knapp zwei Stunden erzählte uns ein Guide über die Geschehnisse im Ghetto Theresienstadt. Anschließend ging es zurück zum Hotel.

An diesem Abend beschlossen einige Schüler die Chance zu nutzen, die "Größte Disco Central Europas" Karlovy Lazne zu besuchen. Pünktlich zum Sonnenaufgang wurde der Heimweg zurück zum Hotel angetreten.

Mit einer größtenteils verschlafenen Truppe ging es tags darauf mit den übrigen Vorträgen weiter. Das Kloster Strahov sowie die bekannten Prager Fensterstürze waren Thema. Da die Suche nach der Haltestelle der Standseilbahn erfolglos blieb, gab es einen 1500 Meter Marsch zum Aussichtsturm Petřín. Im Anschluss daran, beschlossen ein paar Schüler das gute Wetter bei einer Tretbootfahrt auf der Moldau zu genießen.

Am Freitagnachmittag startete dann nach einer sehr informativen Klassenfahrt der Flieger gen Heimat.