Das andere Konzert

MiR-Bassist singt erstmals die „Winterreise“

Freier Eintritt durch die Förderung der Volksbank Ruhr Mitte

Gelsenkirchen, 17.03.2017 - Eine der Säulen des Musiktheater-Ensembles, der Bassist Joachim-Gabriel Maaß, singt innerhalb der Reihe „Das andere Konzert“ Franz Schuberts großen Liederzyklus „Die Winterreise“ am Sonntag, 19. März, 11.30 Uhr im Kunstmuseum Gelsenkirchen, Horster Straße 5 – 7,  Gelsenkirchen-Buer. Partner am Klavier ist Kapellmeister Bernhard Stengel. Dank der Förderung durch die Volksbank Ruhr Mitte heißt es auch bei diesem Konzert: Eintritt frei!

Bassist Joachim-Gabriel Maaß

Schuberts „Winterreise“ op. 89 gilt als eines der Schlüsselwerke der Romantik. Die 24 Lieder, die Maaß jetzt erstmals einstudiert, sprechen von Schmerz und Todesnähe, Hoffnungsschimmer und Lebenssehnsüchten. Der Winter wird in den Versen des Lyrikers Wilhelm Müller, die der Komponist ein Jahr vor seinem Tod 1827 vertonte, als Symbol für das innere Glühen aus dem Inneren heraus verstanden – die menschliche Seele singt sich darin aus. Die berühmtesten Lieder sind „Der Leiermann“ (das Finale), „Der Lindenbaum“, „Einsamkeit“ oder „Gute Nacht“. Sensibel deutet Schubert in tragischen, poetischen Szenen seine eigene biografische Situation aus.

Den Zyklus haben alle großen Sänger/innen – von Fischer-Dieskau bis Pregardien, von Prey bis Kaufmann, von Anders bis Pears, von Fassbaender bis Ludwig oder Schäfer – interpretiert. Maaß, der in Düsseldorf studierte und seit 1988 am Musiktheater im Revier engagiert ist, misst sich erstmals an dieser Reise durch eine trostlose Seelenlandschaft. Am MiR sang er bisher u.a. den Baculus, den Don Magnifico, den Papageno, den Figaro, den Tevje, den Leporello oder den Rocco. Pianist Stengel hat sich seit vielen Jahren einen Namen als gefühlvoller Liedbegleiter gemacht.

Moderiert wird die Matinee von Jörg Loskill, der die Konzertreihe vor über zehn Jahren gründete.

 

Organisation, Moderation und Text: Jörg Loskill.