JEZ oder nie - die Zeitung für junge Leute

Volksbank unterstützt neue Jugendzeitung

Gelsenkirchen, 17.04.2015 - Nachdem die KUZ (KinderUmweltZeitung) der aGEnda 21 sich mittlerweile im siebten Jahr etabliert hat, wurde es für die Macher Zeit, ein weiteres Zeitungsprojekt für die Schülerinnen und Schüler in Gelsenkirchen zu beginnen. Das ist nun geschehen: Die erste Ausgabe der „JEZ oder nie“ liegt kostenlos in den Klassen 9 bis 12 an den Schulen bereit.

Die von der Volksbank Ruhr Mitte geförderte  junge engagierte Zeitung erscheint in diesem Jahr erstmals in Gelsenkirchen. Bei dieser Zeitung stehen die jungen Erwachsenen im Mittelpunkt, ganz nach dem Motto  „von Jugendlichen für Jugendliche“. Dem Thema Nachhaltigkeit ist das aGEnda 21-Büro sich natürlich treu geblieben.

„Die ‚JEZ oder nie‘ hat eine breite Palette von Themen, über die sie berichtet. Sie informiert über Gelsenkirchen genauso wie über entlegene Orte am Rande der Welt“, weiß Michael Godau, Redaktionsleiter. „Sie beschäftigt sich sowohl mit ökologischen als auch mit wirtschaftlichen und sozialen Themen.“ Bei allen Themen werde natürlich darauf geachtet, dass sie für die Lebenswelt der Jugendlichen in Gelsenkirchen interessant sind.

Damit sichergestellt ist, dass die Themen die Jugendlichen beschäftigen, besteht die Redaktion nicht nur aus Erwachsenen, sondern auch aus Jungjournalisten. „Die partizipative Zusammenarbeit in der Redaktion zwischen Profis und Jugendlichen ist wichtig. Die Profis bringen zwar journalistische Erfahrung mit, aber die Jugendlichen sind die Experten fürs Jungsein und all das, was damit von Interesse ist“, erklärt Anna Konrad vom aGEnda 21-Förderverein, der Herausgeber der neuen Jugendzeitung ist. „So lernen die Jugendlichen von den Erwachsenen und natürlich auch umgekehrt“, so Konrad weiter.

In der ersten Ausgabe der „JEZ oder nie“ warten viele spannende Artikel auf die Schülerinnen und Schüler Gelsenkirchens. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ steht der Aufhänger, der alle wichtigen Informationen rund um die Eine-Welt-Konferenz der Jugend enthält, die Ende des vergangenen Jahres stattfand. „Ich war selbst auf der Eine-Welt-Konferenz mit meiner Klasse. Der Tag hat mir super gefallen und ich finde, man sollte so etwas öfter machen“, berichtet Ronja Schwarzer, die für die JEZ einen Kommentar zum Thema geschrieben hat. Auf den folgenden Seiten entführt sie die Jugendlichen in ferne Länder, nach Argentinien z. B., und klärt samt Erfahrungsbericht über ein Jahr als Austauschschüler auf. Natürlich wird auch die Frage, wie es eigentlich weitergeht, wenn die Schulzeit zu Ende ist, behandelt.

„Als das aGEnda 21-Büro auf uns zu kam, um das Konzept der JEZ vorzustellen, waren wir total begeistert. Uns ist es natürlich wichtig, dass auch wirtschaftliche Fragen in dieser Jugend-Zeitung beantwortet werden“, sagt Georg Lecher von der Volksbank Ruhr Mitte. „Mit dem Ergebnis können wir alle sehr zufrieden sein“, ist er sich sicher.

 

Hintergrund

Die erste Ausgabe der “JEZ oder nie“ liegt in einer Auflage von 10.000 Exemplaren ab Ende April in den Gelsenkirchener Schulen bereit. Verteilt wird sie an die Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12. Herausgeber ist der Förderverein des aGEnda 21-Büros, im aGEnda 21- Büro ist auch das Konzept der „jungen engagierten Zeitung“ entstanden. Neben der Volksbank Ruhr Mitte, die die nächsten Ausgaben mit einem Betrag von rd. 7.000 Euro aus den Gewinnsparmitteln unterstützt, engagiert sich auch die ELE in diesem Projekt finanziell. Die Redaktion wird von Michael Godau  geleitet, die Jugendredaktion von Journalistin Lena Heimers. Für die grafische Umsetzung ist Nicole Cub verantwortlich.