KeK e.V. - Mit Wiener Klassik in die neue Spielzeit

Vor Beginn der neuen Spielzeit lädt KeK Kunst entdeckt Kirche e.V. traditionell zum Pressegespräch in die Matthäuskirche an der Cranger Straße und präsentiert die neuen Veranstaltungen.

v. l.: Franz Dercar, Norbert Grote, Annegret Kramp, Christiane Wilke – Vorstandsvorsitzende KeK Kunst entdeckt Kirche e.V. -, Rasmus Baumann - Generalmusikdirektor - , Pfarrer Ernst-Martin Barth und Dr. Peter Bottermann -Vorstandssprecher Volksbank Ruhr Mitte - freuen sich auf das Programm der neuen KeK Spielzeit 2019/2020.

„Die Besucher erwarten schon ungeduldig das erste Konzert am 29. September,“ freut sich Christiane Wilke, Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen Vereins „es ist auch ein toller Auftakt mit Wiener Klassik und Annika Treutler, einer wunderbaren Pianistin!“ und Generalmusikdirektor Rasmus Baumann stellt den Vergleich zu „Mozart mit Humor“ im vergangenen Jahr her: „Die Matthäuskirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Das ist der Maßstab auch für dieses Konzert. Haydn, Mozart und Beethoven […] treffen den musikalischen Nerv vieler Musikliebhaber. Besser geht’s nicht!“

Tatsächlich ist der Spielplan des gemeinnützigen Vereins KeK Kunst entdeckt Kirche e.V. in mehrfacher Hinsicht ein gelungener Wurf. Vier der sieben Veranstaltungen werden wieder von der Neuen Philharmonie Westfalen gestaltet, und sie liegen diesmal alle auf einem Sonntag, was Rasmus Baumann sehr wichtig war. „Die Besucher schätzen den Ausklang des Wochenendes mit einem Konzert um 18:00 Uhr.“ Auch weiterhin wird es zwei Mozart- und zwei Barockkonzerte geben.

Ein besonderes Ereignis steht am 15. Dezember bevor. Die Besucher dürfen sich in einem festlichen Barockkonzert auf ein Wiedersehen mit Samuel Bächli am Dirigentenpult freuen. Als Sopranistin des Abends lässt Anke Sieloff wundervolle Arien von Händel und Purcell erklingen.

Mit dem Akzent auf Streicher-Kammermusik geht es am 22. März mit Mendelssohns d-Moll Konzert und der Simple Symphony von Benjamin Britten in den Frühling. Rasmus Baumann ist begeistert, Tomo Keller als Solisten und Dirigenten für dieses Konzert gewonnen zu haben. Der Konzertmeister der berühmten Academy of St. Martin in the Fields ist Träger zahlreicher bedeutender Auszeichnungen und ein äußerst gefragter Kammermusiker.

Der international renommierte schwedische Barock-Spezialist Olof Bomann leitet das Konzert am 17. Juni 2020 und wird den „schwedischen Bach“ Johan Helmich Roman vorstellen - eine wahre Entdeckung für viele Musikfreunde hierzulande. Felix Drake, Cellist der Neuen Philharmonie Westfalen interpretiert als Solist ein Werk von Carl Philipp Emanuel Bach auf. „Es ist mir wichtig, die großartigen Musiker unserer Neuen Philharmonie auch als Solisten vorzustellen“ erläutert Baumann.

Hocherfreut über das ansprechende Programm unterstreicht Dr. Peter Bottermann, Vorstandssprecher der Volksbank Ruhr Mitte, die Notwendigkeit kulturelles Engagement in Gelsenkirchen zu unterstützen: „Schließlich ist eine lebendige Kulturszene auch ein wertvoller Standortfaktor. Wir unterstützen gerne ein hochwertiges, bürgernahes Konzertangebot und pflegen die gute Zusammenarbeit mit KeK seit über 20 Jahren. Schließlich ist die Matthäuskirche mittlerweile auch Veranstaltungsort für die ‚Sommernachtsträume’, einer beliebten Volksbank-Konzertreihe.“

Noch drei weitere Veranstaltungen sind vorgesehen. KeK hat für den 3. November das Duo Adamé eingeladen, das aus Anlass von Clara Schumanns 200. Geburtstag ein romantisches Programm für Klavier und Klarinette mit Werken von Schumann, Brahms und Mendelssohn erstellt hat. „In der Matthäuskirche kommen gerade diese kleineren Musikformate hervorragend zu Geltung,“ verspricht Wilke. Wenn im Februar andernorts Büttenreden gehalten werden, darf auch bei KeK geschmunzelt werden. Mit Rezitationen von Hanns-Dieter Hüsch-Texten wird das Publikum am 16. Februar unterhalten. Dazu setzt der Akkordeonist Helmut Jacobs pointiert die musikalischen Ausrufezeichen.

Unter der Überschrift „Ich steh‘ hier und singe“ formt der legendäre Kammerchor Stuttgart am 9. Juni 2020 unter Leitung von Frieder Bernius mit Musik der Bach Familie den krönenden Abschluss der Spielzeit. Für Pfarrer Ernst-Martin Barth, Initiator der KeK-Reihe und Hausherr in der Matthäus-kirche, ist das Höhepunkt und Herzenssache: „Die Musik von Bach bedeutet mir sehr viel. Sie erreicht den Hörer, der mitleidet, mitfühlt und getröstet wird.“

Text: Christiane Wilke

Kartenvorverkauf:           

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