Neue Kleiderordnung

Volksbank Ruhr Mitte ändert Dresscode für mehr Kundennähe

Gelsenkirchen, 29. März 2019 - Bei der Volksbank Ruhr Mitte gilt ab dem 1. April 2019 eine neue Kleiderrichtlinie. Nach dem Motto „Kleide Dich, wie unsere Kunden es von Dir erwarten, aber behalte Deine Identität,“ entwarfen die Mitarbeiter der Volksbank Ruhr Mitte einen neuen Dresscode, der den Mitarbeitern mehr Freiheiten bei der Wahl ihrer Kleidung lässt und Distanz abbauen soll.
Ist standardisierte Berufskleidung noch zeitgemäß?

Dunkelblauer Anzug, Kostüm, Sakko oder Blazer, weißes Hemd oder Bluse, Krawatte oder Halstuch – so kennen Bankkunden häufig ihre Betreuer. Doch der Kleiderschrank kommt in Bewegung. Die Volksbank Ruhr Mitte geht mit der Zeit. Denn ihre Geschäftsfelder haben sich grundlegend geändert und damit auch die Umgangsformen.
Die digitalen Beratungscenter VB-NEXT beispielsweise demonstrieren schon über ihre innenarchitektonische Gestaltung Innovation und besondere Kundennähe. Hier steht kein distanzierender Tresen mehr, hier sitzen Kunden und Berater zusammen wie zuhause: auf Sofas, Sesseln oder Barhockern – und auf Augenhöhe.
Die bisherige Kleiderordnung passe dazu nicht mehr, so die Meinung vieler Mitarbeiter. In eigener Initiative und in Abstimmung mit ihren Kunden erarbeiteten sie einen neuen Vorschlag zur Kleiderordnung, mit gelockerten Regeln. Ingo Abrahams und Dr. Peter Bottermann, die Bankvorstände der Volksbank Ruhr Mitte, freuen sich über die Initiative. „Wir unterstützen den Vorschlag unserer Mitarbeiter gerne,“ so der Vorstand. Der Vorschlag sei stimmig und gut vorbereitet.
Die Mitarbeiter haben unterschiedliche Bekleidungsbeispiele erarbeitet und sie anschließend fotografisch in Szene gesetzt. Auf den Fotos stellen sie selbst die neue Kleiderordnung vor, zeigen aber auch anschaulich, was zukünftig nicht erlaubt ist. Viele Mitarbeiter/innen hatten sich nach Aufruf durch das Projektteam für den Fotomodell-Job beworben. Mitarbeiterteam und Vorstand gehen davon aus, dass die neuen Bekleidungsempfehlungen auch bei den Kunden gut ankommen. Erste positive Signale gab es bereits, als im letzten heißen Sommer die Regeln erstmals gelockert wurden.

Kleidung ist Kommunikation
Kleidung ist nicht nur Mittel zum Zweck, sie vermittelt immer auch eine Botschaft. Sie unterstreicht den Status, die eigene Identität und drückt Wertschätzung für den Gesprächspartner aus. „Unsere Kolleginnen und Kollegen wissen am besten, welcher Auftritt von ihnen in ihrem jeweiligen Tätigkeitsfeld erwartet wird“, erläutert Benedikt Hartmann, Mitglied der Arbeitsgruppe, die die neuen Vorschläge ausgearbeitet hat. „Sie haben ein gutes Gespür für die Erwartung ihrer Kunden."

Die neuen Richtlinien
Nach den neuen Bekleidungsregeln sind Männer im Kundenverkehr auch mit Feinstrickpullover und Hemd korrekt angezogen. Chinos sind erlaubt, nicht aber Jeans.
Frauen haben mehr Freiheiten: Zu den erlaubten Kleidungsstücken gehört hier auch die Jeans, denn „der Schnitt der Damen-Jeans eignet sich tendenziell besser als Businesshose. Frauen haben die Möglichkeit durch diverse Accessoires die Wirkung der Jeans seriöser zu gestalten,“ heißt es in den neuen Richtlinien.
Sneakers sind für Damen wie Herren nicht erlaubt. Bei den Herren müssen es Leder-Businessschuhe sein. Die Damen haben die Wahl zwischen Pumps, Ballerinas, feinen Sandalen, Schnürschuhen oder Stiefeln.

Das Thema Bekleidung verbindlich klären
„Unsere Kolleginnen und Kollegen freuen sich über die neuen Regelungen,“ erklärt Vera Bleker aus dem Team, “einmal, weil sie lockerer sind, aber vor allem, weil sie damit klare Regeln an die Hand bekommen, an die sie sich halten können.“ Und wer sich bei einem Outfit einmal unsicher ist, kann seinen Vorgesetzten oder ein Teammitglied fragen. Denn verantwortlich für die Umsetzung sind die Führungskräfte, die mit angemessener Kleidung und gutem Rat vorangehen.