Martin-Luther-Sekundarschule überzeugte die Jury der WGZ BANK Stiftung

mit „Avenue des Langues – Mehr Sprachen, mehr Chancen im Beruf“

Düsseldorf, 24.06.2016 - Die WGZ BANK Stiftung hat nun zum sechsten Mal den Förderpreis vergeben. Das diesjährige Motto lautete „Potenziale entdecken – Initiativen, die fordern und fördern“. Die Initiative der Martin-Luther-Sekundarschule, Herten „Avenue des Langues – Mehr Sprachen, mehr Chancen im Beruf“ wurde von der Volksbank Ruhr Mitte eG vorgeschlagen und nun von der WGZ BANK Stiftung mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Föderpreis der WGZ BANK Stiftung

Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender der WGZ BANK Stiftung: „Die gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Bildung ist in weiten Kreisen der Bevölkerung immer noch nicht so ausgeprägt, wie es wünschenswert wäre. Deshalb unterstützen wir mit dem Förderpreis jährlich Initiativen, die auf der Grundlage der genossenschaftlichen Idee zu mehr Bildung beitragen. Das diesjährige Förderpreis-Motto haben wir ganz bewusst gewählt, denn zwischen Fördern und Fordern besteht ein elementar wichtiger Zusammenhang, der häufig leider zu wenig Beachtung findet. Die nun ausgezeichneten Projekte realisieren dieses Motto in hervorragender Weise.“

Für den modernen Fremdsprachenunterricht hat die Schule ein neues Modul entwickelt: In drei besonderen Gebäuden an der Martin-Luther-Straße ist Sprachbegegnung und -praxis in sogenannten „near native“-Kontexten möglich. Die drei Sprachpavillons sind täglich in allen Pausen geöffnet. Schüler der 10er Klassen (Englisch) und der 9er Klassen (Spanisch, Französisch) betreiben die Sprachpavillons weitgehend selbstständig und sorgen für Sprechanreize. Hör- und Videoangebote vermitteln landeskundliche Einsichten in der Originalsprache. Zudem übernehmen die Jugendlichen die Rechnungslegung für Anschaffungen und Sonderaktionen.

Die „Avenue des Langues“ ist ein innovatives Angebot zum Erwerb kommunikativer Fremdsprachen-Kompetenz als ein wesentlicher Baustein der Berufsqualifizierung. Es fördert die Selbstverantwortung und Selbstverwaltung insbesondere der für die Sprachpavillons zuständigen Schüler. Zugleich wird die Idee Europas für die Jugendlichen greifbar.