Das andere Konzert

Eine „zarte Versuchung“ mit dem Clavichord

bei freiem Eintritt durch die Förderung der Volksbank Ruhr Mitte

Das Clavichord, Vorläufer des heutigen Klaviers, steht im Zentrum der ersten Konzertmatinee 2015 im Kunstmuseum Gelsenkirchen, Horster Straße 5–7, Gelsenkirchen-Buer.
Am Sonntag, 22. Februar, 11.30 Uhr, stellt die international geschätzte Cembalistin und Pianistin Sigrun Stephan auf einem Clavichord nach einem Modell (1775) von Instrumentenbauer J.H. Silbermann diese „zarteste Versuchung, seit es Tasten gibt“ vor. Dank der Förderung durch die Volksbank Ruhr Mitte heißt es auch bei diesem Konzert: Eintritt frei.

Die in Duisburg lebende Musikerin interpretiert innerhalb ihres Programms „Ars longa“ (ein „langer Weg“ in der deutschen Musikgeschichte) Werke von Leonard Kleber, Johann Kaspar Kerll, Johann Jakob Froberger sowie Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach vor. Denn diese Komponisten aus dem 17./18. Jahrhundert repräsentieren zugleich die Hoch-Zeit dieses Tasteninstruments, das damals über Jahrzehnte „marktführend“ war. S. Stephan stammt aus der Bach-Stadt Eisenach, studierte an der Essener Folkwang-Hochschule und lebt seit vielen Jahren in Duisburg. Sie gehört verschiedenen Barock- und Renaissance-Ensembles der Spitzenklasse an und gibt auf internationaler Ebene Solo-Programme.

Jörg Loskill moderiert das Konzert und stellt zusammen mit der Solistin das Besondere des Clavichords im Gespräch vor.

Text: Jörg Loskill